Diese Anleitung ist relevant für: FD Live Professional
Sentinel ist bereits sehr gut darin, allgemeine Fragen in konkrete Datenabfragen zu übersetzen und die gewünschten Listen von Kunden, Tickets oder Events zu erstellen. Die Arbeit mit Sentinel ist vergleichbar mit einer sehr fähigen Person, die jedoch nur ein durchschnittliches Fachwissen zu Ihrem Geschäftsbereich hat. Mit anderen Worten: Genauigkeit ist entscheidend – je präziser Sie Ihre Fragen formulieren, desto bessere Ergebnisse liefert Sentinel.
1. Keine Interpretationsspielräume lassen
Wenn Ihre Frage unklar ist, liefert Sentinel möglicherweise unvollständige, falsche oder gar keine Ergebnisse. Basierend auf unseren Beobachtungen sind folgende Punkte besonders wichtig:
-
Formulieren Sie Ihre Frage eindeutig.
Beispiel: Sie möchten eine Liste aller Kunden, die zwischen März und Juni 2024 ein oder mehrere Tickets gekauft haben und danach keine weiteren Tickets gekauft haben. Eine schwammige Abfrage wie„Gib mir eine Liste aller Kunden, die im Frühjahr 2024 Tickets gekauft haben, aber danach kein Ticket mehr gekauft haben.“
kann zu Missverständnissen führen, weil:- „Tickets“ kann eine beliebige Anzahl bedeuten (1, 2, 3, …).
- Ein einzelnes Ticket könnte anders interpretiert werden als mehrere Tickets.
- „Frühjahr 2024“ ist nicht klar definiert (regional unterschiedliche Definitionen).
Besser ist:
„Gib mir eine Liste aller Kunden, die zwischen März und Juni 2024 ein oder mehrere Tickets gekauft haben, aber danach keine weiteren Tickets mehr gekauft haben.“
2. Verwenden Sie spezifische Datenreferenzen
- Nennen Sie Events oder Zeiträume konkret. Statt „Festival“ oder „Saison“ sollten Sie den exakten Event-Namen oder das genaue Datum angeben, da „Saison“ je nach Organisation stark variieren kann.
- Beginnen Sie mit der Datenkategorie. Beispielsweise:
- „Gib mir alle Kunden …“
- „Gib mir alle Events …“
- „Gib mir alle Transaktionen …“
- Nutzen Sie die exakten Feldnamen aus der Future-Demand-Datenbank (z. B.
venue
,artist_name
,ticket_type
). Siehe auch den Artikel Usable data points for Sentinel für eine vollständige Liste. - Bei Abfragen zu benutzerdefinierten Feldern verweisen wir auf den Artikel Custom properties queries in Sentinel.
3. Richtiges Naming prüfen
- Achten Sie darauf, dass die verwendeten Werte tatsächlich so in Future Demand angelegt sind (z. B.
venue
= „Carnegie Hall“,artist_name
= „Maria Callas“,composer
= „Mozart“ usw.). - Wenn Sie unsicher sind, klicken Sie in Lookout auf ein Event und wählen „Eventdetails bearbeiten“, oder nutzen Sie die Filterfunktion, um die richtige Schreibweise zu bestätigen.
- Eine weitere Methode ist, zuerst eine einfache Frage zu stellen, um zu sehen, welche Datenpunkte in den Ergebnissen auftauchen. Auf dieser Basis können Sie dann Ihre Abfrage verfeinern.
4. Achten Sie auf Ticketkategorien
- Wenn Ihre Frage sich um Ermäßigungen dreht (z. B. wer hat oder hat nicht ermäßigte Tickets erhalten?), verwenden Sie stets die exakten Ticketkategorien. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Which ticket categories does Future Demand use?.
- Beispiel:
„Gib mir alle Kunden, die im Jahr 2024 mehr als 4 Tickets mit dem Tickettyp ‘regular’ gekauft haben.“
Dies bedeutet, Sie suchen nach Kunden, die mehr als 4 nicht-ermäßigte (reguläre) Tickets erworben haben – und vielleicht an einem Abonnement interessiert sind.
5. Rechtschreibung überprüfen
- Selbst kleine Tippfehler können dazu führen, dass keine oder falsche Ergebnisse zurückkommen. Kontrollieren Sie Ihre Eingaben daher immer auf Rechtschreibfehler, bevor Sie sie an Sentinel senden.